Atemschutz

Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop.
Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop. Bild: ©Lukas Tilke

Bei Einsätzen müssen Feuerwehrangehörige oft in Räumen arbeiten, in denen Sauerstoffmangel herrscht und Atemgifte vorhanden sind. Ohne Atemschutzgeräte würden sie – je nach Art und Konzentration der Gifte – schwere, unter Umständen tödliche Schädigungen erleiden. Deshalb nimmt der Bereich Atemschutz in der Feuerwehr einen sehr hohen Stellenwert ein. Ohne Atemschutz läuft (fast) NICHTS!

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop verfügt zurzeit über 136 Atemschutzgeräteträger (Stand: 01.12.2017). Das Tragen von Atemschutzgeräten erfordert eine besondere körperliche Fitness. Die Atemschutz-Tauglichkeit wird durch ärztliche Untersuchung festgestellt und in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Wenn keine Bedenken bestehen und der entsprechende Lehrgang erfolgreich besucht wurde, darf der Feuerwehrangehörige an Atemschutzeinsätzen teilnehmen. Hinzu kommen jährliche Übungsdienste, in denen man seine Befähigung und körperliche Geeignetheit unter Beweis stellen muss.

Jede Löschgruppe in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop ist mit modernen Atemschutzgeräten ausgestattet. Alle Geräte und deren Komponenten werden in der eigens für den Atemschutz vorgehaltenen Werkstatt im Feuerwehrgerätehaus Fretter gewartet und unterhalten. Das Werkstattpersonal und die in den Löschgruppen tätigen Atemschutzgerätewarte tragen Sorge dafür, dass die Geräte immer in einem einwandfreien Zustand, die Flaschen gefüllt und die Masken gesäubert, desinfiziert und luftdicht verschweißt sind. So ist garantiert, dass die Ausrüstung im Einsatzfall zur Verfügung steht und die Atemschutzgeräteträger „gut geschützt“ ihrer Arbeit nachgehen können.