Brandbekämpfung

Die Beherrschung des Feuers war ein entscheidender Schritt der Menschheitsentwicklung. Es bot Schutz gegen wilde Tiere, wärmte die Menschen bei lebensfeindlicher Witterung, schenkte Licht und half, Nahrungsmittel zuzubereiten und haltbar zu machen.

Offenes Feuer hat heute zwar nicht mehr den Stellenwert wie noch vor wenigen Jahrzehnten, gehört aber zum Alltag dazu – sei es beim Kochen am Gasherd oder als gemütliches Kerzenlicht am Abend. Trotz aller Fortschritte wird das faszinierende Feuer noch nicht vollständig von uns Menschen beherrscht. Ein kleiner Funken kann ausreichen, um einen Flächenbrand zu erzeugen. Feuer ist unberechenbar, kann sich rasend schnell ausbreiten und zu einer großen Gefahr werden. Immer noch fordern Brände viele Opfer. Ohne Brandschutz und eine gut ausgerüstete Feuerwehr wären es noch viel mehr. Damit die Feuerwehr Brände erfolgreich bekämpfen kann, muss sie schnell vor Ort und für viele verschiedene Schadensfälle gerüstet sein. Zum Transport der Ausrüstung gibt es unterschiedliche Fahrzeuge. Die verschiedenen Fahrzeugtypen sind genormt.

Die Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop verfügt über 20 Fahrzeuge (Stand: 01.12.2017). Darunter befinden sich Einsatzleitwagen, Löschgruppenfahrzeuge, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, Tanklösch-fahrzeuge, Tragkraftspritzenfahrzeuge, Kleintanklöschfahrzeuge, Rüst- und Gerätewagen sowie eine Drehleiter.

Darüber hinaus gibt es in der Löschgruppe Bamenohl einen SW-KatS (Schlauchwagen für den Katastrophenschutz). Der Aufgabenbereich des Schlauchwagens liegt fast ausschließlich in der Löschwasserförderung über lange Wegstrecken, die z.B. beim Ausfall des örtlichen Hydrantennetzes, im Katastrophen- oder Verteidigungsfall, bei Waldbränden oder sonstigen Großbränden notwendig wird. Der SW-KatS ist ein Fahrzeug des Bundes. Außerdem ist am Standort Fretter ein Einsatzleitwagen vom Typ ELW 2 stationiert. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Kreisfahrzeug, welches vorwiegend zur Leitung und Koordinierung größerer Einsatzlagen im gesamten Kreisgebiet, ggf. auch darüber hinaus, eingesetzt wird. Der Fuhrpark umfasst somit insgesamt 22 Fahrzeuge.